Über eine Vorliebe für Taschenbücher


Hallo. Als ich mich entschied einen Blog ins Leben zu rufen, tat ich das aus mehreren Gründen. Einer davon war, dass ich mich mit Gleichgesinnten, also mit Literaturliebhabern austauschen wollte, mit anderen über alles was die Literatur bietet diskutieren. Da ich noch nicht das Gefühl hatte, dass ich mit meinem Blog alles erreicht habe was ich konnte und wollte, hab ich entschieden eine neue Kategorie zu eröffnen. Eine in der ich über alles was die Literatur ausmacht reden kann und letztendlich mit euch darüber diskutieren. Eine Kategorie mit literarischen Gedankenauszügen. Heute, im ersten Beitrag der literarischen Gedankenauszüge, möchte ich euch von einer Vorliebe für Taschenbücher erzählen.

Wenn man schon seit längerer Zeit liest, entwickelt man einige Vorlieben, welche einen als Literaturliebhaber ausmachen. Der eine liest gerne nur ein bestimmtes Genre, der andere liest sehr gerne nur Klassiker, während ein anderer nur einen bestimmten Schriftsteller liest, wie zum Beispiel Agatha Christie. Ich bin kein Leser von gestern und auch keiner von heute. Meine Leseanfänge liegen einige Jahre hinter mir, Jahre in denen ich mich nicht nur als Mensch sondern auch als Leser entwickelt habe. Ich entdeckte neue Genres für mich und ich entdeckte eine Umenge neue Schriftsteller, einige die mir sehr gut und einige die mir weniger gut gefallen haben. Und ich entdeckte Taschenbücher für mich, worüber ich auch heute in diesem Beitrag schreiben möchte.  
Als Leseranfänger war ich total vernarrt in Hardcovers. Ich erinnere mich gerne und mit einem Schmunzeln auf meinen Lippen an die Zeiten, in denen ich das erste Mal in die wunderbare Welt der Bücher getreten bin. Damals gab es für mich keine anderen Bücher als Hardcovers, weil sie so gut im Bücherregal aussahen und weil sie sich beim lesen so gut anfühlten. Als ich zu einer, sagen wir mal, deutschsprachigen Leseratte wurde, ging diese Liebe für Hardcover Bücher weiter. Ich passte immer sehr akkurat darauf auf, dass ich das Buch in Hardcover bekomme, denn die Hölle wäre aufgebrochen wenn es nicht so gewesen wäre. 
Heute allerdings ist das völlig anders. Ich mag immer noch Hardcovers, freue mich über die Bücher die in diesem Format in meinem Bücherregal weilen und freue mich auch mal ab und zu ein Hardcover Buch zur Hand zu nehmen. Allerdings, heute liegt meine Vorliebe eher auf Taschenbüchern. Ich bemerkte diese Vorliebe vor etwa einem halben Jahr, als ich bei der Auswahl zwischen der Hardcover und Taschenbuch Ausgabe eines Buches, zum Taschenbuch griff. Danach machte ich mir viele Gedanken über diese Problematik und letztendlich entschied ich mich einen Beitrag darüber zu schreiben. Ich lese viel und gerne Taschenbücher und das aus vielen Gründen. Mir fiel auf, dass Taschenbücher viel leichter zu lesen sind. Besonders wenn man so gerne im Bett liest wie ich es tue, Taschenbücher sind die besten und treusten Begleiter, denn man kann sie entspannt in allen Positionen und sogar gemütlich mit einer Hand lesen. Und da ich mich seit kurzen entschied nicht mehr so monströs große Taschen mitzutragen, passt ein Taschenbuch perfekt in eine eher kleinere Tasche so das ich mein Buch immer dabei haben kann und das ohne mich gleich wie ein Esel der Steine mit sich trägt zu fühlen. Außerdem, persönlich finde ich, dass Taschenbücher sich viel besser anfühlen als Hardcover.
Denkt jetzt bitte nicht, dass ich komplett gegen Hardcover Bücher bin. Nein, nein! Ich mag immer noch und genau so stark Hardcover Bücher wie vorher. Und ich kaufe sie immer noch gerne. Aber während ich früher Taschenbücher völlig verabscheuchte, liebe ich sie heutzutage mindestens genau so doll wie ihre härteren Kollegen, wenn nicht sogar einen Tick mehr. 
Ob Taschenbuch oder Hardcover, für nur eines davon werde ich mich wahrscheinlich nie wieder entscheiden können, obwohl ich sagen muss, dass ich gerade eher zu Taschenbüchern greife. In jedem Fall bin ich der Meinung, dass es einige Bücher gibt, die ich liebend gern in Taschenbuchformat  und andere die ich eher in Hardcover lese, wie zum Beispiel Klassiker. Bei Klassikern bin ich einfach so drastisch und greife nur zu der Hardcoverversion davon. Hier bleibe ich bei meiner früheren Meinung, sie sehen viel besser in Regal aus und fühlen sich tausend mal besser an beim Lesen.
Letztendlich, freue ich mich endlich verstanden zu haben, dass beide Formate ihre Plus- und Minuspunkte haben, und keins besser als das Andere ist

Ich freue mich endlich diese Thematik hier angesprochen zu haben. Es hat einige Zeit gebraucht, bis ich mich dazu bewegen konnte, diesen Beitrag zu schreiben. Besonders da ich nicht genau wusste wie ich das ganze gestallten möchte. Aber jetzt ist es soweit und ich hoffe, dass euch diese Art von Beitrag gefällt, denn es werden auch weiter literarische Gedankenauszüge folgen. 
Habt ihr eine Vorliebe oder seit auch der Meinung, dass es vom Buch abhängt ob Taschenbuch oder Hardcover?


Kommentare:

  1. Liebe Rente,

    das ist doch ein wirklich toller Beitrag geworden! Und ich freu mich auf weitere in dieser Kategorie.

    HD oder TB? Ich seh das wie du, beide haben ihre Vorzüge und Nachteile. Klar, HCs sehen im Regal einfach fantastische aus, sie halten mehr aus und bleiben länger schön. Aber wie du auch schon gesagt hast, sind eben die TBs viel handlicher und leichter zu halten. Ich merke das sehr weil ich manchmal Probleme mit den Händen habe und ein HD dann doch ziemlich schwer sein kann und dann wird das lesen einfach zu mühsam.

    Aber ich werde auch immer beide Bücher kaufen. Je nach dem *gg* Natürlich sind HCs auch nicht so Preiswert wie die kleineren Brüder, und das merkt man einfach wenn man viel liest wie wir.

    Ich werde aber sicher nicht in ein Loch fallen wenn es keine TBs oder HCs mehr geben würde, solange die Printausgabe nicht ausstirbt ;)

    Liebe Grüsse und danke für deine Gedanken :D

    Alexandra

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    1. Hallo Alexandra,

      Danke für deine schöne Wörtern, ich freue mich dass wir eine Meinung sind und dass du dich in meinem Beitrag wiederfinden konntest. :)

      Herzlichst,
      Renate

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  2. Hallo Renate,

    das war ein sehr spannender Beitrag. Denn als ich mit dem Lesen begonnen habe, war ich noch fest der Meinung, dass ich der "lieber Hardcover als Taschenbuch"-Typ bin. Aber du hast da schon Recht: Jedes Buchart hat ihre Vor-und Nachteile.

    Hardcover halten meist länger. Man sieht ihnen nicht so schnell anhand z.B. von Leserillen die Gebrauchsspuren an. Sie sehen natürlich auch richtig gut im Bücherregal aus.

    Die Vorteile der Taschenbücher hast du ja schon gut aufgeführt. Sie sind leichter. Sie passen besser in die Tasche und sie sind handlicher.

    Für die Reise nehme ich auch gerne meinen Ebook-Reader. Wenn man im Dämmerlicht liest hat es den Vorteil, dass man hier nochmal eine Hintergrundbeleuchtung hat. Man kann viele Bücher sehr handlich "in die Handtasche" stecken.

    Trotz der Vorteile des Ebooks bin ich aber immer noch mehr der Fan des Printbuchs. Ich mag es lieber durch die Seiten zu blättern und ich liebe es die Bücher danach noch in meinem Regal anzuschauen :o)

    Ein wirklich wunderschöner Artikel. Vielen Dank dafür <3

    Ganz liebe Grüße
    Tanja :o)

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    1. Liebe Tanja,

      Auch ich hab dir zu danken für deine tolle Worten. Ich freue mich dass dir meinen Beitrag gefallen hat. Allerdings bin ich überhaupt kein Fan von eBooks. Darüber wird auch einen Beitrag kommen wo ich meinen Standpunkt ausführlicher erläutern werde. Aber hoffentlich magst du mich und meinem Blog weiterhin, trotz meiner Standpunkt gegenüber eBook.

      Herzlichst,
      Renate

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  3. Hi Renate,

    ich finde das ist ein toller Beitrag geworden!

    Klassiker sind für mich lustigerweise eher Taschenbücher. :D Wahrscheinlich kommt das aus Schulzeiten, da man immer zur günstigsten Ausgabe gegriffen hat.

    Aber ich stimme dir definitiv zu, dass es ganz auf das Buch ankommt ob Taschenbuch oder Hardcover besser passt. :)

    Dein Blog ist sieht wirklich toll aus!!

    Allerliebste Grüße, Sandy von BlackTeaBooks ☕

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    1. Hallo Sandy,

      Erst einmal vielen dank! Ich freue mich sehr dass die den Beitrag gefallen hat.
      Ich fande der ganze Schulzeit über - sagen wir mal - einfach nur grotesk dass uns diese billigen und schrecklichen Ausgaben immer zu verfügung gestellt wurden. Genau so wie der Inhalt auch das Äußerliche bringt dazu dass ein Buch gern gelesen wird oder nicht. Aber was soll?! Ich bin froh dass ich davon weg bin.

      Herzlichst,
      Renate

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