Mädchendurst von Timo Leibig


Original: "-" / -, Selfpublischer*, 253 Seiten, Übersetzer / -in: -, broschiert, Einzelband, ★★★★★ 5 von 5 Sterne, hier kaufen als Buch (Auch Signierte Sondernausgaben! )
Kurz vor den Sommerferien verschwinden auf ihrem letzten Ausflug eine ganze Schulklasse, acht Mädchen zusammen mit ihrer Klassenlehrerin. Der Hauptkommissar Walter Brandner fühlt sich als erlebe er ein Déjà-vu, denn er meint einen Zusammenhang mit einigen seiner früheren Fällen zu erkennen, bei denen sich um sechs Mädchen im ähnliche Alter handeltete, die immer zu Beginn der Sommerferien verschwunden sind.
Jetzt sieht so aus als wäre der Täter wieder auf der Jagd und hat gleich acht Opfer in seiner Gewalt gebracht. Für den Hauptkommissar Brandner und seine Partnerin Leonore Goldmann beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit, denn so grausam es auch klingt, bei Kindesentführungen sterben die meisten Kinder innerhalb der ersten vierundzwanzig Stunden.

MEINE MEINUNG | FAZIT

Mädchendurst ist der zweite Thriller den ich je gelesen habe und ich bin sehr froh darüber. Ich hatte immer wieder Angst mich an Bücher dieses Genres zu trauen, ich weiss selber nich genau wieso. Vielleicht weil ich die Befürchtung hatte dass ich Bücher erwische die sich als Flops entpuppen. Mädchendurst von Timo Leidig allerdings hat mir dieses Genre für immer und ewig Schmackhaft gemacht.
Es war ein Buch mit einer sehr spannenden Geschichte, die sich mit Hilfe der kurzen Kapiteln sehr schnell durchlesen lies. Eine Buch dass den Leser in seinen Bann zieht und ihn nie wieder los lässt. Ich weiss ehrlich gesagt nicht wann ich zu den letzten Seiten angelangt bin, denn ich war so von den Geschehnissen gefesselt das ich nichts mehr in meiner Umgebung wahr genommen habe. Ich war da, ich war der Täter und ich war - abwechselnd - die Kommissare.
Der Schreibstil von Timo Liebig stellte sich als sehr Lebendig und Flüssig heraus und vor allem zieht einen sehr schnell in seinen Bann ohne einen je wieder frei zu lassen. Auf der eine Seite konnte ich es kaum erwarten dass ich von der süßen Qual die Timo Liebig seinen Lesern bereitet erlöst werde, auf der anderen Seite allerdings wurde ich immer trauriger mit jeder Seite die ich mich dem Ende genähert habe. 
Die Geschichte wird aus der Perspektive des Ermittlerduo Leonore Goldmann und Walter Brandner sowie auch aus der Perspektive des Täter dargestellt. Was ich besonders und sehr spannend fand war , dass Timo Liebig dem Leser einen Einblick in den Kopf des Täters gewährte. Er zeigt was ihm zu einen Monster gemacht hat und auch seinen innere Kampf gegen seinen bösen Teil. Das hat meiner Meinung dazu geführt dass die Hauptgeschichte in den Hintergrund gerutscht ist. Allerdings  muss das nicht gleich als ein Schwachpunkt des Buches gelten.
Das Buch von Timo Leibig und die Geschichte die er in einer sehr atemberaubenden und packenden Art und Weise erzählt hat ruht auch heute noch in meinen Gedanken. Es regt den Leser zum Nachdenken an, auch lange Zeit nach dem das Buch wieder im Regal seine Ruhe gefunden hat. Mädchendurst ist das Buch das mich in eine völlig neue und angsteinflößende Welt eingeführte die mich süchtig gemacht hat.

*Vielen Dank an der Schriftsteller Timo Liebig für die Bereitstellung eines Leseexemplars!

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