Love Letters to the Dead von Ava Dellaira


Original: " Love Letter to the Dead" / 2014, cbt Verlag, 416 Seiten, Übersetzer / -in: Katarina Ganslandt, gebunden, Einzelband, ★★★★★ 5 von 5 Sterne, hier kaufen als Buch oder eBook
Laurel bekommt im Englischunterricht die Hausaufgabe einen Brief an eine verstorbene Persönlichkeit zu schreiben. Sie wählt den berühmten Sänger Kurt Cobain, denn er war der Lieblingssänger ihrer Schwerter May die vergangenes Jahr gestorben ist. Nach dem ersten Brief , folgen zahlreiche andere Briefe die sie auch an andere verstorbene Persönlichkeiten schreibt wie Janis Joplin, River Phoenix, Judy Garland oder Amy Winehouse. In ihren Briefen erzählt Laurel wie ihr jetziges Leben läuft, da sie ihre Schwester verloren hat und ihre Mutter weggezogen ist. Wie verloren sie ist, wie sie sich zum ersten mal in ihren Leben verliebt hat auch auch wie ihre Suchen nach ihrer eigenen Identität verläuft.
Nach einiger Zeit bemerk Laurel wie gut ihr das schreiben der Briefe tut, und bemerk was sich wirklich in ihr versteckt: Angst von dem was passiert ist und was auf sie zukommen wird wenn sie alles erzählen würde, die Unsicherheit die Laurel dazu bringt sich zu wünschen genau so wie ihre Schwester May zu sein und die Wut, dass sie alle im Stich gelassen haben, ihre Mutter die nach California gzogen ist, aber vor allem ihre Schwester die jetzt tod ist.


MEINE MEINUNG | FAZIT

Laurel, ist ein junges Mädchen das gerade in dei High School gekommen ist. Allerdings ist diese Zeit nicht leicht für sie, denn ihre geliebte Schwester ist erst vom kurzen gestorben. Alles was sie sich jetzt wünscht ist ihre Schwester in sich selbst zu projizieren. Aber dann verliert sie sich selbst bei dem Versuch wie ihre Schwester May zu sein.
Beim Lesen des Buches verfolg man die Entwicklung von Laurel die verloren,ängstlich und wuterfüllt ist. Diese Gefühle wusste die Autorin Ava Dellaira sehr gut zum Ausdruck zu bringen und ich konnte mich sehr gut in unsere Protagonisten hinein versetzen. Daher mochte ich Laurel auf Anhieb. Allerdings, an manche Stellen konnte ich ihr Verhalten absolut nicht nachvollziehen und es hat mich einfach total wütend gemacht was sie getan hat oder wie sie sich verhalten hat.
Die Geschichte, hat mich total gerührt und mich manchmal an einem wunden Punkt getroffen, ich hab nicht nur geschmunzelt sondern auch ein paar Tränchen hier und dort vergossen. Die Geschehnisse brechen einem das Herz. Die Liebesgeschichte die hier zwischen durch erzählt wird bringt ein bisschen Farbe mit sich und lockert die angespannte und sogar herzbrechende Stimmung des Buches.
Ava Dellaira hat ein sehr lockeren und eifaches Schreibstil, daher man fliegt einfach durch die Seiten. Da die Geschichte schon angespannt genug ist , passt der Schreibstil perfekt dazu.
Der Spannungsbogen ist fast bis zum Ende des Buches gezogen. Dem Leser wird nicht viel am Anfang erklärt , sondern das Buch konzentriert sich mehr auf Laurel und ihre Entwicklung die sie gerade durchmacht. Erst am Ende des Buches wir dem Leser das große Geheimnis enthüllt das vieles erklärt. Ich fand diese Vorgehensweise sehr spannenden, auch wenn ich manchmal das Bedürfnis hatte die letzten paar Seiten zu überfliegen. Allerdings, am Ende war ich total froh das ich das nicht getan habe, denn dann hätte ich das ganze nur kaputt gemacht.
Anderseits, fand ich die viel zu vielen Informationen über die verstorbenen Persönlichkeiten langweilig und uninteressant. Daher habe ich sie meisten entweder überflogen oder übersprungen. 
Im Groß und ganzes, ist Love Letters to the Dead ein wunderbares Buch dass den Leser zum nachdenken anregt. Die emotionale Geschichte von Laurel packt einen von der ersten Seiten an und bring ihn nicht nur zum schmunzeln sondern auch zusammen mit ihr zum trauern.
Love Letters to the Dead von Ava Dellaira wird in jedem Leser ein gewirr von Gefühl wecken und man wird nicht so leicht über das Buch hinweg kommen.



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