Die Insel der besonderen Kindern von Ransom Riggs


Original: "Miss Peregrine’s Home for Peculiar Children" / 2011, Knaur Verlag, 416 Seiten,  Übersetzer/ -in: Silvia Kinkel,  Taschenbuch, Buchreihe: 1. "Die Insel der besonderen Kindern" / 2. "Die Stadt der besonderen Kindern" / 3. "Die Bibliothek der besonderne Kindern" , ★★★☆☆ 3 von 5 Sterne, hier kaufen als Buch oder eBook
Manche Großeltern lesen ihren Enkeln Märchen vor. Was Jacob von seinem Opa hörte, war etwas ganz, ganz anderes: Abraham erzählte ihm von einer Insel, auf der abenteuerlustige Kinder mit besonderen Fähigkeiten leben, und von Monstern, die auf der Suche nach ihnen sind … Inzwischen ist Jacob 15 Jahre alt und kann sich kaum noch an die wunderbaren Schauergeschichten erinnern – bis zu dem Tag, als sein Großvater unter mysteriösen Umständen stirbt und Jacob Hinweise darauf findet, dass es die Insel aus seinen Geschichten wirklich gibt. Der Teenager macht sich auf die Suche nach ihr und findet sich in einer Welt wieder, in der die Zeit stillsteht und er die ungewöhnlichsten Freunde findet, die man sich vorstellen kann. Doch auch die Monster sind höchst real – und sie sind ihm gefolgt…


MEINE MEINUNG

Das Problem mit Insel der besonderen Kindern, ist meiner Meinung nach, dass es vom Aussehen her etwas anderes verspricht als das was hergibt. Ich würde sogar behaupten, dass das Buch nicht wirklich weiß was es sein will. Während die Aufmachung eine eher Gruselige Geschichte verspricht, ist die Geschichte nicht mehr als ein fantastisches Abenteuer eines Jugendlichen. Daher war ich einigermaßen enttäuscht, obwohl das Buch an sich nicht wirklich schlecht ist. 
Die Charaktere die Ransom Riggs erschaffen hat sind einfach nur toll. Ich kann nicht sagen das mir eines der Kindern mehr gefallen hat als das andere. Ich fand alle Fähigkeit spannend und sogar Enoch genoss meine Sympathie. Genau so toll fand ich den Schreibstil des Autors. Leicht lesbar, durchgehend, leicht schaurig und sogar mysteriös angehaucht. Alles ist anschaulich beschrieben was dem Leser erleichtert sich in der Geschichte zu verlieren. Besonders gut an dem Buch hat mir die Stimmung im Waisenhaus gefallen, sehr gemütlich und sinnlich.
Aber leider ist der Plot etwas mager und träge, obwohl doch einiger Plottwists vorhanden sind. Während die ganze Geschichte sich in die Länge zieht, ging mir die Liebesgeschichte zu schnell. Ich glaube einige Seiten über die anderen Charaktere oder über die vorhandene Liebesgeschichte hätten viel mehr gebracht als das, was das Buch bittet. 
Letztendlich möchte ich noch mal auf das Zeitschleifen Konzept eingehen welches mich einigermaßen verwirrt hat, aber danach recht logisch erschien. Anfangs dachte ich dass der Autor nur eine schnelle Lösung zum überleben der Kindern brauchte, aber nach einigen Seiten merkte ich, dass er ein komplettes Konzept um diese recht banale Sache gebaut hat, was dem Buch einen besonderen Kick gibt. 


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