Der Vorleser von Bernhard Schlink

Dezember 16, 2016


Original: – / 1995, Roman, Diogenes Verlag, 208 Seiten, Übersetzter/-in: –, broshiert, Einzelband,  ★★★★★ 5 von 5 Sterne, hier kaufen als BucheBook oder Hörbuch
Hanna, reizbar, rätselhaft und vor allem viel älter als der 15- jährigen Michael, wird seine erste Leidenschaft. Einen Sommer lang geht Michael regelmäßig zu Hanna. Bevor sie sich leidenschaftlich lieben, liest er ihr zuerst vor. Eines Tages verschwindet Hanna spurlos. Erst einige Jahre später sieht Michael Hanna wieder. In Gerichtssaal, er als Jurastudent, sie als Angeklagte in den Prozess der ehemaligen KZ-Aufseherinnen. Nun erfährt Michael, wer Hanna wirklich ist und welchen Geheimnisse sie mit sich herumtragen musste. 

MEINE MEINUNG

Der Vorleser, ein Roman in drei Teile, begeisterte mich von der ersten bis zu den letzten Seiten. Bernhard Schlink geht in seinen Roman auf unterschiedlichen Themen ein und
schildert eine nicht typische Liebesgeschichte. Der Vorleser regt durch die behandelten Themen, den Leser ständig zum Nachdenken an.
Dabei ist das Buch aus der Sicht von Michael geschrieben. Über ihm bringt Bernhard Schlink einige Gefühle mit ins Spiel und so kann der Leser mit Michael sowie auch mit Hanna mitfühlen. Außerdem den leichten und entspannten Schreibstil von Bernhard Schlink macht es der Leser sehr leicht sich mit den Themen des Buches auseinanderzusetzen.
Trotz all dem ist das Buch nicht ein seicht geschriebener Text, die Sprache ist stellenweise veraltet und durch die detaillierten Beschreibungen ist das Lesen auch manchmal einigermaßen fordernden als wie es sonst von Bücher bekannt ist.
Ich könnte auch weiter über das Buch erzählen und philosophieren, allerdings habe ich Angst, dass ich zu viel verraten werde. Ich persönlich finde, dass Der Vorleser zu den Büchern gehört, das jeder mindestens einmal im Leben gelesen haben muss.

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