Whisper von Isabel Abedi

Juli 05, 2015


Original: "- " / 2005, Young Adult, Arena Verlag*, 280 Seiten, Hardcover, Übersetzer/ -in: -,   ★★ 5 von 5 Sterne, hier kaufen als Buch oder Ebook
Noa soll zusammen mit ihrer Mutter, welche eine berühmte Schauspielerin ist, und deren schwulen Freund die Ferien in einem 500 Jahre alten, staubigen Haus auf dem Land verbringen. Schon als Noa dieses Haus betritt, fühlte sie, dass etwas Unheimliches und Lauerndes von dem alten Gebäude ausging. Allerdings, außer Noa scheint niemand das zu spüren.
Kurze Zeit nach dem sie Dort ankommen, lernt Noa David kennen ein Junge aus dem Dorf der auf Bitten von Noa’s Mutter beim Renovieren hilft. Noa liegt sehr viel an diesem Jungen und seinen grünen Augen, denn David bringt Noa’ Puls zum Rasen.
Und dann ist da noch das Spiel. Das Spiel, dass alles ändern wird. Animiert durch die unheimliche Umgebung des Hauses macht David zusammen mit Noah, ihre Mutter und dessen Freund eine Geister Seance. Das sollte nur ein Spaß ein kleiner Zeitvertreib werden- aber dann scheint es so, als würde ein Geist wirklich Kontakt mit ihnen aufnehmen.
Es ist der Geist eines verstorbenes Mädchen namens Eliza. Diese behauptet vor 30 Jahre auf dem Dachboden des Hauses, in dem Noa ihre Ferien verbringt, ermordet worden zu sein.
Diese Enthüllung bring Noa und David dazu, der Sache auf dem Grunde zu gehen. Diese Entscheidung schickt die beiden Jugendlichen in einem wirren Labyrinth aus gut verborgenen Geheimnisse die bestimmten Menschen in dem kleinen Dorf schon seit 30 Jahren zu verbergen versuchen.
MEINE MEINUNG

Isabel Abedi erzählt eine unglaublich spannende Geschichte, die den Leser schon mit den ersten Seiten für sich gewinnen wird. Es dauerte nicht lange bis die Geschehnissen des Buches mich in ihren Bann gezogen haben.
Die Charaktere Noa, David und Gilbert der Schwule Freund sind einfach nur liebeswürdig. Allerdings die Mutter war nicht wirklich mein Geschmack. Mir persönlich war die Mutter zu anstrengend und ging mir schon bald auf die Nerven. Aber trotzt alles habe ich versucht mit ihr klarzukommen, was auch bis zum Ende des Buches erfolgreich geklappt hat. Die Bewohner des kleinen Dorfes scheinen mir schon von Anfang an nicht sehr vertrauenswürdig und sogar merkwürdig, was das Buch an sich noch spannender gemacht hat.
Der Schreibstil der Autorin hat mich einfach nur durch die Seiten gleiten lassen, ohne zu merken, wie viel ich gelesen habe. Isabel Abedi vermittelt die Gefühle und Gedanken der Protagonisten sehr authentisch und mir ist sehr leicht gefallen mich in Mitte der Geschehnisse zu fühle und alles mitzufühlen.
Das ganze Buch an sich lädt ein, Vermutungen zu stellen und überrascht den Leser mit Wendungen, so das den Leser nie langweilig wird. Außerdem bietet die Geschichte zahlreiche Höhepunkte und eine unglaublich schöne Liebesgeschichte, die die spannungsvolle Stimmung mal hier und dort auflockert.
Das Ende hat mich total vom Hocker gehauen. Isabel Abedi zaubert am Ende des Buches eine so spannende Geschichte, das alle Vermutungen das im Laufe des Buches gestellt wurden, im Wind zerstreuen und einen mit offenem Mund ins Leere starren lässt.

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