Tote Mädchen lügen nicht von Jay Asher

Montag, September 01, 2014



Original: " 13 Reasons Why" / 2007, Young Adult, cbt Verlag, 288 Seiten, Taschenbuch, Übersetzer/-in: Knut Krüger, ★★★★★ 5 von 5 Sterne, hier kaufen als Buch, Ebook oder Hörbuch
Als Clay Jensen aus der Schule nach Hause kommt, findet er ein Päckchen mit Kassetten vor. Er legt die erste in einen alten Kassettenrekorder, drückt auf »Play« – und hört die Stimme von Hannah Baker. Hannah, seine ehemalige Mitschülerin. Hannah, für die er heimlich schwärmte. Hannah, die sich vor zwei Wochen umgebracht hat. Mit ihrer Stimme im Ohr wandert Clay durch die Nacht, und was er hört, lässt ihm den Atem stocken. Dreizehn Gründe sind es, die zu ihrem Selbstmord geführt haben, dreizehn Personen, die daran ihren Anteil haben. Clay ist einer davon ...

MEINE MEINUNG | FAZIT

Ein Buch das sehr schnell ein sehr wichtigen Platz in meinen Herzen gefunden hat und das jeder gelesen haben sollte, um es begreifen zu können was wir durch unserem Verhalten veranstalten können. Das Buch von Jay Asher ist ein faszinierende Lesestoff die mich schon von ersten Seiten gepackt hat. Die Anziehungskraft die sich zwischen das Buch und der Leser entwickelt, wird nach die ersten Seiten bemerkbar.
Der Autor hat ein sehr speziellen Schreibstil, ihm gelingt sehr gut das Schmerz und Trauer im Buch einzuarbeiten, so dass der Leser sofort mit Hanna mitfühlen kann. Auch die Umstände sind sehr bildhaft beschrieben, sowie auch die ganzen Kleinigkeiten die zum Selbstmord von Hanna beigetragen haben. Das führt teilweise zu einer sehr dramatische Stimmung, was aber in diesen Fall total zu dem Buch und dessen Geschehnisse passt.
Ich muss aber zugeben dass der Charakter Hanna Baker in manche Stellen des Buches mir total unsympathisch und sogar manchmal auch zickig rüber gekommen ist.Clay, dagegen mogte ich schon ab Anfang an, auch wenn ich nicht wirklich mit sein verhalten gegenüber Hanna einverstanden bin.
Letztendlich, denke ich dass das Buch von Jay Asher eine erstaunliches Buch ist, das den Leser zum nachdenken anregt und ihm viele Sachen lehrt. Meiner Meinung nach, hat Jay Asher aus dem Ende des Buches das Beste gemacht. Dort hat er eine sehr wichtige Mitteilung herübergebracht, in Form von einem tragischen Ende für Hanna: das man lieber einmal zu oft eine Vermutung äußert und sich selbst lächerlich macht, als einmal zu wenig und jemand, den man lieb hat, wirklich geholfen zu haben.
Es gibt kein Zweifel daran, dass ‘Tote Mädchen lügen nicht’ ein Buch ist, das in deutschen Schulen und Jugendzimmer ein sehr wichtigen Platzt finden sollte.




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