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Bloggen, Lesen, Stress, Stress und nur noch mehr Stress

Mittwoch, Oktober 02, 2019


Hallo Folks 

wie ihr vielleicht mitbekommen habt, ist es in letzter Zeit ziemlich ruhig hier auf dem Blog. Ihr fragt euch bestimmt was los ist und genau diese Frage möchte ich euch mittels dieses Beitrags beantworten 

Seit ein paar Monaten, fehlt mir jegliche Freude und Lust am Schreiben. In letzter Zeit ist bei mir Privat viel los, dass mir zwar mehr oder weniger Freude und Glück bereitet hat, jedoch auch viel Herzblut und Kraft verlangt. Daher war ich froh, dass ich überhaupt Lust zum Lesen hatte und auch die Zeit dazu gefunden habe. Aber wenn ich mich an den Schreibtisch setzte um etwas für den Blog zu schreiben, herrschte in meinen Kopf eine gähnende Leere. 
Auch in den nächsten Monaten wird es bei mir Privat nicht entspannter werden. 

Dafür habe ich aber in letzter Zeit Instagram für mich entdeckt. Es macht mir sehr viel Spaß sowohl in den Stories als auch in den Beiträgen mich mit anderen Bücherliebhabern auszutauschen.  

Darüber hinaus arbeite ich seit ein paar Wochen an einem neuen Projekt, das auch mit Büchern und allem drum herum zu tun hat. Mehr möchte ich aber an dieser Stelle nicht verraten. Seid gespannt, denn da kommt bald etwas auf euch zu.  

Daher kann ich euch an dieser Stelle nur bitten, mit mir Verständnis zu haben. Ich habe euch nicht vergessen. Die eine oder andere Rezension wird auch in der nächsten Zeit hier veröffentlicht, aber ich kann euch leider nicht genau sagen wie oft und in welcher Regelmäßigkeit. Aber wenn ihr auf dem Laufenden bleiben wollt könnt ihr mir gerne hier folgen. 

In Liebe,  
Renate  

Bad Boss von Stefanie London

Montag, September 16, 2019


Original: "Bad Reputation"/ 2018, Forever Ullstein Verlag*, 304 Seiten, broschiert, Übersetzer/ -in: Christiane Bowien-Böll, ★★★★☆4 von 5 Sterne, hier kaufen als Buch oder eBook

Wes Evans, Sohn eines Broadway-Produzenten, möchte endlich selbst etwas erreichen. Der sexy Millionär ist für seine preisverdächtigen Auftritte auf der Bühne bekannt. Doch seit die Bad Bachelors App erschienen ist, scheint die ganze Welt nur noch über sein Privatleben zu sprechen. Als er durch Zufall eine talentierte Balletttänzerin entdeckt, weiß er, dass sie genau das ist, was er braucht, um seiner neuen Show zum Erfolg zu verhelfen.

Remi Drysdale hatte nur einen Gedanken, als sie aus Australien floh und nach New York zog: Niemals wieder Arbeit mit Privatem zu mischen. Und mit Wes zu arbeiten ist die perfekte Chance, um ihre Karriere zu retten. Deshalb nimmt sich Remi vor, nichts mit dem Mann anzufangen, der ihre berufliche Zukunft in seinen Händen hält. Egal wie sehr er ihr Avancen macht und wie gut seine Bewertungen bei Bad Bachelors sind …

M O D E R N E   G E S C H I C H T E   M I T   W U N D E R V O L L E N   S E T T I N G

Da ich bereits den ersten Roman der Reihe "Bad Bachelor" gelesen und sehr gemocht habe, war ich auf die Fortsetzung der Reihe sehr gespannt.

Im Gegenteil zu meinen Erwartungen hatte ich einige Schwierigkeiten in die Geschichte einzusteigen und in die von Stefanie Londons Welt um die drei Freundinnen abzutauchen. Vielleicht lag es auch an der Thematik - Ballet - das ich bei Filmen bevorzuge, jedoch bis jetzt nicht in Büchern. Dennoch fand ich es sehr interessant und ich habe mich - im Gegenteil meinen Erwartungen -  nicht gelangweilt.

Auch in diesem Teil der Reihe werden wir Zeuge, wie die App zur Bewertung der New Yorker Junggesellen falsch ausgelegt wird und sich somit auf das Leben eines Mannes mehr oder weniger negativ auswirkt. In diesem Fall spricht ganz New York über Wes und sein Liebesleben und über seine ... Anakonda? Wes will sich von seinen Kontrollsüchtigen Eltern lösen und eine eigene Aufführung am Broadway auf die Beine stellen. Die ganzen Kommentaren und Bewertungen auf der Bad Bachelor App lässt die Sponsoren an seiner Seriosität zweifeln und bringt somit die Realisierung seines größten Traums in Gefahr.

Remi Drysdale ist eine ehemalige Ballerina, die aufgrund einiger unschöner Erlebnisse in ihrem Heimatland Australien nach New York floh um einen Neuanfang zu wagen. Mit Wes Broadway Shows bekommt sie jetzt die Chance wieder in die Welt des Balletts einzusteigen. Aber das fällt ihr nicht so leicht, wie gedacht, denn sie muss ihre Dämonen der Vergangenheit bekämpfen. Sie ist voller Selbstzweifel und Ängste, sodass sie sich ständig selbst im Weg steht.

Zwischen den beiden herrscht ab ihrer ersten Begegnung eine besondere Chemie, die man beim Lesen sofort zu spüren bekommt. Ab diesem Punkt begleitet diese einzigartige Anziehungskraft einen über das ganze Buch hinweg. Jedoch ist es in der Ballettbranche gefährlich sich seinen Gefühlen hinzugeben, denn das kann ganz schnell gegen einen verwendet werden um eigene Ziele zu erreichen. Intrigen und Verschwörungen sind hier an der Tagesordnung.

Der Schreibstil der Autorin ist wie aus Bad Bachelor gewohnt, flüssig, leicht und modern. Der Roman lässt sich gut lesen. Mein einziges Problem stellen die oft benutzten Fachbegriffe, die bei mir über das ganze Buch hinweg immer wieder für kleine Unterbrechungen gesorgt haben, dar. Dennoch waren die Schilderungen so detailreich, dass man sich ohne große Mühe die von Stefanie London geschaffene Welt vorstellen und alles hautnah miterleben kann.

Eine frische und vor allem moderne Liebesgeschichte in einem wundervollen Setting.

*Vielen herzlichen Dank an den Forever Ullstein Verlag für die Bereitstellung eines Leseexemplars!

Something in the Water- Im sog des Verbrechens von Catherine Steadman

Mittwoch, August 28, 2019


Original: "Something in the Water."/ 2018, Piper Verlag, 464 Seiten, Übersetzer/-in: Stefan Lux, ★★★☆☆ 3 von 5 Sterne, hier kaufen als Buch oder eBook

Erins Glück scheint perfekt, als sie mit Mark ihre Flitterwochen auf Bora Bora verbringt. Auf der paradiesischen Insel genießen die beiden unbeschwerte Tage – bis sie bei einem Tauchausflug auf eine Tasche mit wertvollem Inhalt stoßen. Erin und Mark beschließen, ihren Fund für sich zu behalten und alle Spuren zu verwischen. Aber zurück in London beginnt ihr Geheimnis schon bald, sie in einen reißenden Abgrund zu ziehen. Als sich beunruhige Vorfälle häufen, weiß Erin plötzlich nicht mehr, wem sie noch vertrauen kann …

E I N   G U T E S   B U C H

Auf diesen Titel war ich ganz gespannt, den sowohl das Cover als auch den Klappentext haben mich sehr angesprochen. Aber leider konnte mich der Thriller nicht wirklich überzeugen. 

Schon der Einstieg hat für mein Geschmack viel zu viel verraten. Ich hätte es viel besser gefunden, wenn die im Prolog verratene Informationen bis zum Ende aufgehoben wären, den ab einen bestimmten Punkt im Buch – und das schon ziemlich früh- war für mich klar wie das Buch enden wird. Es verlangt nur ein bisschen menschlichen Verstand um eins mit eins zu zählen. Somit hat mir der Prolog schon bevor das Buch richtig los ging das Ende gespoilert. 

Die Grundidee des Buches fand ich von Anfang an sehr interessant, es hätte vielleicht dennoch spannender umgesetzt werden können. Die Autorin baut viel zu spät die Spannung auf und verliert sich viel zu oft in langatmiges und unnötiges Geplapper. Gerade bei einem Thriller erwarte ich, dass der Spannungsbogen schon ziemlich früh im Buch aufgebaut und stetig weiterentwickelt wird. Erst ungefähr nach der Hälfte fängt das Buch einigermaßen an Fahrt auf und wird ein bisschen Intensiver. 

Vor allem die Auslösung zum Schluss konnte mir nicht die Genugtuung die ich als Leser von einem Thriller erwarte bieten. Das lag bestimmt daran, dass ich schon aus dem Prolog hervorsehen konnte in welcher Richtung sich die Geschichte entwickeln wir. 

Catherine Steadman hat durch ihren Prolog, meiner Meinung nach, die Möglichkeit auf einen sehr guten Thriller verschenkt. Diese paar Informationen am Anfang nehmen dem Buch jeglicher Spannung und überraschende Wendungen. 

Auch die Hauptcharaktere sind mir zu fade und b lass. Ich hätte mich hier über mehr Tiefe sehr gefreut. So konnte ich mich mit keinem Charakter identifiziere. Insbesondere unsere Protagonistin Erin war mir zu naiv und durch ihre Art auch unsympathisch. 

Dennoch schreibt Sie flüssig und unterhaltsam. Ich fand vor allem die Ich-Erzählperspektive sehr passend. Diese Perspektivenart mag ich durchaus gerne und vor allem in Thriller, denn dadurch entsteht eine Einzigartige Nähe zu den Hauptcharakter und man bekommt als Leser einen besonderen Einblick in dessen Gedanken- und Gefühllage. 

Ich möchte keinem von dem Buch abraten, dennoch verpasst man nichts, wenn man es doch nicht tut.  

Für mich persönlich war es ein ziemlicher Reinfall, den ich werden spannend noch gutgeschrieben fand. Die Geschichte an sich hat mir sehr zugesagt, es gaben auch interessante Wendungen aber der Prolog zerstört schon einiges.

* Vielen Dank an den Piper Verlag für die Bereitstellung eines Leseexemplars!
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